| Ein kurzer Blick in die Geschichte
Als "Dina Robin" (erster Name der Insel) arabischen Seefahrern bekannt, wurde die Insel erst gegen Ende des 17. Jahrhunderts bewohnt. Ab Beginn des 16. Jahrhunderts machten die Portugiesen Zwischenstopp auf Mauritius.
Pero Mascarenhas, der der Inselgruppe den Namen gab, taufte die Insel - bestimmt wegen der Dodos - "Insel der Schwäne".
1598: Die Holländer landen auf der Insel und benennen sie in "Mauritius" um, nach dem Prinzen der Niederlande, Moritz von Nassau. Leider verwüsten sie die Wälder und rotten den Dodo aus.
1715: Die Franzosen nehmen von der Insel Besitz und taufen sie in Isle de France um. Bis zur Ankunft der Engländer im Jahre 1810 wird die Insel diesen Namen behalten.
Mahé de La Bourdonnais, Gouverneur der Insel Boubon (heute Reunion) und der Isle de France, entwirft eine Infrastruktur für die Hafenstadt Port-Louis und macht sie mit einer Kirche, einem Krankenhaus und mit Befestigungsanlagen zur Hauptstadt.
Pierre Poivre, Intendant von Mauritius, gründet im Norden von Port-Louis den botanischen Garten von Pamplemousse.
1810: Die Franzosen besiegen die englische Marine bei Vieux Grand Port - der einzige napoleonische Sieg zur See über die Engländer, verewigt im Triumphbogen in Paris. Ein Sieg ohne Zukunft, denn die Engländer kommen zurück und nehmen die Insel bei Cap Malheureux. Frankreich kapituliert am 3. Dezember. Die Insel bekommt wieder den Namen "Mauritius".
1968: Der "Vater der Nation" Seewoosagur Ramgoolam erzielt am am 12. März 1968 die Unabhängigkeit. Mauritius bleibt Mitglied des Commonwealths.
1992: Mauritius wird Republik. Cassam Uteem wird zum Präsidenten der Republik gewählt.
2002: Karl Offmann wird Präsident.
2003: Sir Anerood Jugnauth wird Präsident, Paul Beranger Premierminister.
2005: Sir Anerood Jugnauth wird Präsident, Navin Ramgoolam Premierminister.
2010: Sir Anerood Jugnauth wird Präsident, Navin Ramgoolam Premierminister. |